Ostseeurlaub
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Unser Trip an die Ostsee war das schönste Erlebnis, was ich je mit meinen Freunden erlebt hatte. Damals hielten wir noch zusammen und nichts und niemand konnte uns trennen. Paula, John und ich gingen durch dick und dünn. Einer für alle, alle für einen!

Hier will ich Euch mal erzählen, wie sich alles entwickelte und was auf unserem Trip an die Ostsee so alles abging!

Endlich Sommerferien!!!!! Ich hing mit meinen Freunden im "Mocca" ab und quatschte über dies und das. Paula und John waren ziemlich enttäuscht, weil sie dieses Jahr nicht in die Ferien fahren konnten. Paula wollte eigentlich zu ihrem Vater, der sich allerdings das Bein gebrochen hatte und nun im Krankenhaus lag. Außerdem hatte er Paula strikt verboten, sie zu besuchen. Dementsprechend mißmutig saß sie jetzt im "Mocca" und schmollte. Auch John war sehr enttäuscht. Er erzählte uns, daß er ursprünglich zu seiner Mutter nach Kapstadt fahren wollte, doch weil Namibia  Wahlen hatte, mußte Frau Bachmann für eine Reportage dorthin. Also, konnte auch John seine Ferien in Kapstadt knicken. Natürlich heuchelte ich Mitleid, aber in Wirklichkeit war ich heilfroh, daß den beiden so ein dicker Strich durch die Rechnung gemacht wurde. Denn so mußten meine beiden besten Freunde in Berlin bleiben und ich mußte nicht nach Northeim. Was ich ja dann zwangsläufig gemußt hätte, um nicht allein in Berlin bleiben zu müssen. Außerdem hatte ich Sabine ja versprochen, sie und Volker ab und zu in den Ferien besuchen zu kommen. Das war die Bedingung und der Deal, daß ich überhaupt bei meinem Vater wohnen durfte. Und, in Northeim war es so öde, daß ich sicher vor Langeweile gestorben wäre, wenn ich wieder hingemußt hätte. Aber, jetzt sah es schon gar nicht mehr so schlecht aus und ich konnte die Sommerferien mit meinen besten Freunden planen.  

Aber, die Schwierigkeiten fingen schon damit an, daß John keinen Bock hatte, mit uns an die Ostsee zu fahren. Als Paula die Idee hatte, meinte er, daß es für ihn kein richtiger Urlaub sei. Zu einem richtigen Urlaub würden Sonne, Strand und Meer gehören. Auch, wenn ich zugeben muß, daß ich anfangs auch ziemlich skeptisch war, weil ich mich schließlich entspannen wollte, statt mich abzustrampeln, gefiel mir die Idee, mit den Rädern an die Ostsee zu fahren, immer besser. Jetzt war allerdings guter Rat teuer: Wie konnten Paula und ich John davon überzeugen, doch noch mitzukommen?

Wir griffen zu einer kleinen List und versuchten, John bei seiner Ehre zu packen. Wir taten so, als wenn John sich vor uns schämen würde, wegen seinem Asthma. Als er dann an dem kleinen Schuppen vorbeikam, wo Paula an ihrer Schwalbe herumwerkelte, sagten wir das extra besonders laut, damit John es auch hören würde. Leider flogen wir auf und John hatte unser kleines Theater durchschaut. Schade, es war zumindestens ein Versuch wert.

Paula und ich ließen uns jedenfalls nicht von John den Urlaub vermiesen und fuhren am nächsten Morgen alleine los.

 

 

Was kann es Schöneres geben, als mit seinen allerbesten Freunden Urlaub zu machen?


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