Sabine
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Sabine Böcking und Clemens Richter sind meine richtigen Eltern. Sabine, meine Mutter wohnt allerdings noch in Northeim und Clemens in Berlin. Ich bin damals entstanden durch eine Affäre zwischen Clemens und meiner Mutter. Ursprünglich kommt meine Mutter aber aus Bielefeld. Weil Volker, mein Stiefvater zeugungsunfähig ist, hat Sabine sich auf den One-Night-Stand mit Clemens in einem Frankfurter Hotel eingelassen. Volker und Sabine hatten sich so sehr ein zweites Kind gewünscht. Doch, es klappte einfach nicht. Und, sie zogen sogar einen Arzt zurate, wo dann Volkers Zeugungsunfähigkeit rauskam. Meine Mutter wollte natürlich ihre Ehe nicht durch die eine Nacht gefährden und sagte ihrem Mann erstmal nichts. Doch, als dann rauskam, daß er zeugungsunfähig ist, mußte sie es ihm ja beichten. Denn, bis zu dem Zeitpunkt hatte Volker immer gedacht, ICH sei sein leiblicher Sohn.

Ihr könnt Euch sicher vorstellen, was das für einen Aufruhr gab, als er davon erfuhr. Sabine und Volker zofften sich dermaßen darüber, daß ich alles mitbekam und so erfuhr, daß Volker nicht mein leiblicher Vater ist.

Obwohl ich mittlerweile bei Clemens in Berlin wohne, besuche ich Sabine des öfteren in den Ferien aber noch. Sie ist eine Frau, die es in einer Großstadt wie Berlin keine 5 Minuten aushält.

In Northeim hatte sie sich wieder verliebt. Volker wurde mein Stiefvater, bei dem ich es jedoch nicht gerade gut hatte. Er prügelte mich und rastete immer aus, wann es ihm gerade in den Kram paßte.

Sabine benimmt sich mir gegenüber wie eine Glucke und ist überfürsorglich. Daß mir ihre Art, dermaßen zu klammern, auf den Senkel geht, ist verständlich. Ständig behandelt sie mich wie einen kleinen Jungen und nennt mich dauernd "Timmi". In ihrer Gegenwart kann ich mich nie richtig erwachsen fühlen. Ewig muß sie mich bemuttern.

Wo Sabine auftaucht, gibt es nur Ärger und Zoff. Außerdem ist sie eine richtige Tratschtante, die immer auf dem neuesten Stand sein will und alle und jeden zutextet. Ständig muß sie sich um alles kümmern und die Leute nerven. 

Und, einmal kam es sogar beinahe zum Eklat, als sie mich wieder mit nach Northeim nehmen wollte, weil ich, ihrer Meinung nach, in Berlin die falschen Freunde kennengelernt hatte. Besonders Verena, meine absolute Traumfrau, war ihr schon immer ein Dorn im Auge. Als Verena nämlich einen "Moquito" für mich bestellte und mir servieren ließ, hatte Sabine sich bald selbst übertroffen und hätte sogar beinahe die Sittenpolizei geholt, weil man Minderjährigen ja eigentlich keinen Alkohohl geben darf.

Tja, meine Mutter ist schon ein ganz besonderes Exemplar. Glücklicherweise konnte Clemens sie davon überzeugen, mich in Berlin zu lassen.

 

Hier mal ein Einblick in unsere Küche:

                      


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